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Berufsunfähigkeit - Absicherung in jedem Fall notwendig

    Wer berufsunfähig wird, der hat in Deutschland schlechte Karten. Seit 2001 gelten verschärfte Regeln, ab wann Vater Staat einen als berufsunfähig ansieht. So darf man nicht mehr in der Lage sein sechs Stunden am Tag zu arbeiten. Nur wer weniger als diese sechs Stunden in irgendeinem Beruf arbeiten kann, erhält die Berufsunfähigkeitsrente. Und diese fällt in der Regel mehr als nur mager aus.

Umso wichtiger ist also die private Absicherung gegen die Berufsunfähigkeit. Dies geschieht über die Berufsunfähigkeitsversicherung, kurz auch BUV genannt. Man kann hier eine monatliche Rente wählen, die im Falle der Berufsunfähigkeit ausgezahlt wird. Diese Rente sollte sich in ihrer Höhe an dem aktuellen Nettoeinkommen orientieren, damit man auch seinen gewohnten Lebensstandard halten kann. Zudem ist es notwendig, die Rente bei Berufsunfähigkeit so hoch zu wählen, dass damit auch noch weitere Rücklagen fürs Alter gebildet werden können.

Die Beiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung richten sich dabei nach individuellen Kriterien. Hierzu zählen das Alter des Versicherten bei Eintritt in die Versicherung, aber auch dessen Gesundheitszustand. Zudem ist der ausgeübte Beruf entscheidend. Bei Berufen, die mit hohem Risiko für eine Berufsunfähigkeit behaftet sind, wird ein deutlich höherer Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung fällig.

Wichtig ist beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung auch, dass man die Gesundheitsfragen allesamt ehrlich beantwortet. Hat man hier vergessen, eine Krankheit anzugeben und kommt es aufgrund dieser zu einer späteren Berufsunfähigkeit, so kann die Versicherung die Leistung auch verweigern, weil man eben falsche oder unvollständige Angaben zu den Gesundheitsfragen gemacht hat. Insofern sollte man beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung in jedem Fall jede noch so kleine Krankheit wahrheitsgemäß angeben.